Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft & Business’

Virtuelle Universität - Ademy Elearning Business School

Dienstag, 05. August 2008
In den meisten Fällen werden nur ein Computer und eine Internetverbindung benötigt. Durch diese Verbindung können die Studenten auf die virtuelle Universität www.ademy.li zugreifen und dann dasselbe tun wie andere Studenten: Vorlesungen besuchen, Aufgaben lösen, Fallstudien diskutieren, Tests schreiben, Fragen stellen, usw. Gleichermaßen kommunizieren sie über das Internet. So können sie selbst entscheiden, wann und wie schnell bzw. langsam sie lernen wollen.

Vorteile der Ademy Elearning Business School

Das Studium an der Ademy Elearning Business School ist etwas für Leute, die Technologie mögen. Virtuelle Lehrgänge sind am besten geeignet für Leute, die Flexibilität schätzen. “Study anywhere at any time”. Studenten, die Voll- oder Teilzeitbasis arbeiten können beispielsweise am Abend oder am Wochenende lernen, ohne zu bestimmten Unterrichtszeiten auf dem Campus präsent sein zu müssen.

Lehrgänge der IT Abteilung

CompTIA-Zertifizierungen
CompTIA A+ - CompTIA Techniker A+
CompTIA Inet Plus|CompTIA i-Net+ - CompTIA Internettechnik Internet+
CompTIA Network Plus|CompTIA Network+ - CompTIA Netzwerktechniker Network+
CompTIA Server Plus|CompTIA Server+ - CompTIA Servertechniker Server+
CompTIA Security Plus|CompTIA Security+

Microsoft-Zertifizierungen
MCP - Microsoft Certified Professional
MCAD - Microsoft Certified Application Developer
MCDBA - Microsoft Certified Database Administrator
MCDST - Microsoft Certified Desktop Support Technician
MCSA - Microsoft Certified Systems Administrator
MCSD - Microsoft Certified Solution Developer
MCSE - Microsoft Certified Systems Engineer
MCT - Microsoft Certified Trainer
MSS - Microsoft Sales Specialist
MCTS - Microsoft Certified Technology Specialist
MCITP - Microsoft Certified IT Professional
MCPD - Microsoft Certified Professional Developer

Oracle-Zertifizierung
Die folgenden Zertifizierungsstufen werden für unterschiedliche Job-Profile angeboten:
OCA - Oracle Certified Associate
OCP - Oracle Certified Professional
OCM - Oracle Certified Master
Job-Profile:
Oracle 9i / 10g Datenbankadministrator
Anwendungsentwickler PL/SQL / Forms
Web-Administrator
Daneben gibt es verschiedene E-Business- und Siebel-Zertifikate.
Project Management Institute PMI (PMBOK)-Zertifizierungen
CAPM - Certified Associate in Project Management
PMP - Project Management Professional
PgMP - Program Management Professional

SAP-Anwender-Zertifizierungen
FL - SAP Foundation Level (Grundlagen)
FI - Finance (SAP Buchhaltungszertifizierung)
FIK - SAP Kreditoren-Buchhaltung
FID - SAP Debitoren-Buchhaltung
MM - SAP Materialwirtschaft
WM - Warehouse Management (Lagerwirtschaft)
SDA - Sales and Distribution (Verkauf)
SDV - Sales and Delivery (Versand)
PP - Production Planning (Produktionsplanung)
CO - Controlling
HR - Human Ressource (Personalverwaltung und -Verrechnung)
Vorsicht auf Beraterniveau gibt es eine eigene Schiene von SAP Zertifizierungen!

Sicherheits-Zertifizierungen
CompTIA Security+
CCSP - Cisco Certified Security Professional
CCIE: Security
MCSA: Security (veraltet)
MCSE: Security (veraltet
SSCP - Systems Security Certified Practitioner

Ihre Academy www.ademy.li

Elearning und die Methoden - Ademy Elearning Business School

Dienstag, 05. August 2008
Unter E-Learning http://www.ademy.li (auch eLearning, englisch electronic learning – elektronisch unterstütztes Lernen), auch E-Lernen genannt, werden – nach einer Definition von Michael Kerres – alle Formen von Lernen verstanden, bei denen digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen. Für E-Learning finden sich als Synonyme auch Begriffe wie Online-Lernen, Telelernen, Computer Based Training, multimediales Lernen, Open and Distance Learning, computergestütztes Lernen u. a.

Web- und Computerbasierte Trainingsanwendungen http://www.ademy.li
Der Ausdruck CBT (Computer Based Training) bezeichnet Lernprogramme (Lernsoftware), die vom Lernenden zeitlich und räumlich flexibel genutzt werden können und bei dem die Lernenden nicht in direktem Kontakt mit dem Lehrenden und anderen Lernenden stehen. Diese Programme können multimediale Lerninhalte (wie z. B. Animationen oder Videodokumente) beinhalten und werden meist auf CD-ROM oder DVD vertrieben. Beim CBT handelt es sich um eine in erster Linie nichttutorielle Form des E-Learning, bei dem das Selbststudium im Vordergrund steht und die Kommunikation, wenn überhaupt, auf asynchrone Weise erfolgt. CBT existiert bereits seit den 80er-Jahren. Für ältere computerunterstützte Lernsysteme existieren auch eine Vielzahl anderer Bezeichnungen. Bspw. sind das CAT (Computer Aided Teaching), CAI (Computer Aided Instruction bzw. Computer Assisted Instruction), CBI (Computer Based Instruction), CAL (Computer Aided Learning bzw. Computer Assisted Learning), CUL (Computerunterstütztes Lernen), CUU (Computerunterstützter Unterricht bzw. Computerunterstützte Unterweisung), CBL (Computer Based Learning/Computerbasiertes Lernen), CBE (Computer Based Education), CGU (Computergestützter Unterricht), RGU (Rechnergestützter Unterricht) oder CUIV Computerunterstütztes interaktives Video. Andere im Deutschen häufige Bezeichnungen sind die Begriffe Courseware oder Teachware. Den grundlegenden Baustein netzbasierter Lernangebote bildet das so genannte WBT (Web Based Training) – eine Weiterentwicklung des CBT. Hierbei werden Lerneinheiten nicht auf einem Datenträger verbreitet, sondern von einem Webserver online mittels des Internets oder eines Intranets abgerufen. Die Einbettung ins Netz bietet vielfältige weiterführende Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion des Lernenden mit dem Dozenten/Tutor bzw. seinen Mitlernern. So können Mails, News, Chats und Diskussionsforen mit dem WBT verknüpft und Audio- und Videosignale live gestreamt werden.

Simulationen http://www.ademy.li
Simulationen sind Modelle, welche bedeutsame Eigenschaften der Realwelt abzubilden versuchen, um Lernenden durch freies oder gezieltes Experimentieren oder Beobachten Wissen über strukturelle oder funktionale Eigenschaften des Originals zu vermitteln. Komplizierte Sachverhalte und Prozesse der Wirklichkeit können so vereinfacht und auf das Wesentliche reduziert dargestellt werden. Ganzer Text wikipedia und www.ademy.li

Teamfähigkeit in der Praxis

Dienstag, 05. August 2008
Teamfähigkeit

Als Teamfähigkeit wird die Handlungskompetenz innerhalb der Personalwirtschaft und im Sport bezeichnet, sich einer Gruppe anderer Menschen anzuschließen. Sie wird in Bezug auf die Soziale Kompetenz eines Mitarbeiters bzw. Spielers ausgedrückt. Eine formelhafte soziologische oder personalwirtschaftliche Definition des Begriffes existiert nicht, dennoch zählt das Kriterium der Teamfähigkeit häufig zu den wesentlichen Entscheidungskriterien bei Stellenbesetzungen in Unternehmen. Unter Teamfähigkeit versteht man die Fähigkeit mit anderen zusammen sozial zu agieren und sich und sein Können im Sinne einer Gruppenaufgabe optimal einzubringen. Dies erfordert sowohl personale als auch interpersonale Fertigkeiten.

Elemente der Teamfähigkeit

Persönliche Schlüsselqualifikationen in arbeitsteiligen Organisationseinheiten sind:

  • Empathie
  • Engagement
  • Menschenkenntnis
  • Kritikfähigkeit
  • Selbstdisziplin
  • Toleranz
  • Sprachkompetenz
  • Kooperation
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Emotionale Intelligenz

Im Bereich der Führungsqualitäten:

  • Verantwortung
  • Durchsetzungsvermögen
  • Flexibilität
  • Konsequenz
  • Vorbildfunktion
  • Selbstbewusstsein

Teamfähigkeit als Teil der Sozialkompetenz

Teamfähigkeit ist eine von vielen Qualifikationen, die als Sozialkompetenz bezeichnet wird. Dazu gehören Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, mitmenschliche Sensibilität, Rücksichtnahme, Konfliktfähigkeit und Empathie. Zur Teamfähigkeit gehört aber auch Reflexionen über Normen, Ideale, Ideen, Gesetze, Regeln, Verbote, Gebote, Prinzipien, Erwartungen, Empfindungen [, d.h.] über psychologische, pädagogische, politische Probleme wird also gesprochen.

Teamfähigkeit in der Ausbildung www.ademy.li

Der Schulalltag ist ebenfalls vom Begriff der Teamfähigkeit geprägt. Damit ist die Ausbildung, die die Kinder erhalten, nicht organischer Teil der Gesellschaft, in der sie leben werden. Es wird daher als wichtiger Teil der Ausbildung betrachtet, Fähigkeiten wie Teamfähigkeit schon in der Schule durch Teamarbeit zu vermitteln, denn erst in der Zusammenarbeit an einer gemeinsamen Sache entwickeln sich soziale Beziehungen. Lernen kann man somit als einen sozialen Prozess verstehen, der durch kollaboratives Lernen zustande kommt. Diese Entwicklung wird zusätzlich durch Teamarbeit gefördert, denn Teamarbeit beinhaltet Werte wie z.B. gut zuzuhören, auf die Gesichtspunkte einzugehen, das Recht zu Kritik einzuräumen, die Interessen und Erfolge anderer anzuerkennen usw. Bereits Maria Montessori, eine bekannte Reformpädagogin, hat in einem Vortrag über Kinder gesagt, dass das soziale Gefühl sowie das gegenseitige Verhältnis zwischen Mensch und Mensch sich durch die Übung entwickelt. Das heißt, personale Tugenden wie Selbstentfaltung, Ich-Kompetenz, Belastbarkeit, Rücksichtnahme, Durchsetzungsvermögen, Friedensbereitschaft und Gerechtigkeit lernt, trainiert und wendet der Schüler in der Arbeit im Team an. In der Schule wird oft in Gruppen gearbeitet, was als soziale Form dazugehört. Vor allem im Schulsport wird das gemeinschaftliche Spielen geübt und gefördert. Beim sog. Gruppen- und Partnerunterricht werden bei den Kleingruppen bzw. Partnern Aufgaben zu selbstständiger Erledigung zugewiesen. In den skandinavischen Ländern besteht ab dem 2. Lebensjahr ein flächendeckendes Bildungssystem, wobei die sozialen Kompetenzen schon früh im Vordergrund stehen. Seit den schlechten Ergebnissen der PISA-Studien steht die frühkindliche Bildung in Deutschland wieder vermehrt im Mittelpunkt. Man möchte weg vom gegenwärtigen Konzept einer Erziehungseinrichtung hin zu einer frühen Bildungsstätte. Die Kleinkinder sollen somit auf die Schule vorbereitet werden und ebenfalls einen erfolgreichen Start für einen lebenslangen Lernprozess erhalten, wozu eben auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit gehören.

 

Teamdesign / TeambuildingDie Feststellung der Teamfähigkeit im Arbeitskontext ist eine Aufgabe der Eignungsdiagnostik bzw. der Testspiele im Sport. Die nach personalwirtschaftlichen Kriterien oder sportlichen Voraussetzungen getroffenen Entscheidungen können zur Zusammenstellung von Teams verwendet werden. Dieses sog. Teamdesign bzw. Teambuilding stellt also nicht die Anpassungsfähigkeit des Einzelnen in den Mittelpunkt, sondern fügt dominante, initiative, stetige und gewissenhafte Ressourcen zu einer optimal funktionierenden operativen Einheit (Team) zusammen. Ganzer Text finden Sie unter wikipedia oder für Ausbildungen in Marketing, Psychologie, Coaching, Management, Training, Motivation, Verkauf, Erwachsenenbildung, Leadership, Teamfähigkeit, Führung, Coaching, Sozialkompetenz www.ademy.li

Sales-Coaching an der Ademy Elearning Business School

Dienstag, 05. August 2008
Als Sales-Coaching an der Ademy Elearning Business School www.ademy.li werden Personalentwicklungsmaßnahmen mit hohem sozial explorativem Anteil bezeichnet, in denen mit größerem Selbsterfahrungsanteil gearbeitet wird als in reinen Trainingsmaßnahmen. Häufig on the job, manchmal aber auch unter Laborbedingungen wird hierbei vor allem versucht die Persönlichkeit und das Fachwissen des Verkäufers an den Vorgaben des Marketings, insbesondere des Corporate Behaviour und der tatsächlichen Corporate Communication auszurichten.

Definitionen und Abgrenzungen

Sales-Coaching www.ademy.li

Im Gegensatz zu Verkaufs- und Feldtraining ist Sales-Coaching ein Beratungsarrangement, in dem die Beratungsnehmer mit Hilfe eines Coaches Herausforderungen des Verkaufs in der Gesamtheit reflektieren. Gegenüber reinen Trainingsmaßnahmen unterscheiden sich Coachingmaßnahmen durch das Fehlen von Frontalunterricht und häufigen Einsatz sog. Peer Groups (2 Personen im Rollenspiel oder im realen Betrieb mit einem sensibel handelnden Beobachter). Hierbei werden alle angesprochenen Mitarbeiter des Verkaufsprozesses einbezogen, wie beispielsweise Key-Account-Management, Sales-Team und die zuständige Leitung. Das Coaching im Vertrieb ist hierbei eine Funktion der zeitgleichen Unternehmensberatung und Mitarbeiterqualifizierung. Sie wird auch häufig einfach Praxis-Anleitung oder Projekt-Beratung genannt.

Sales-Coaching ist Beratung und Training gleichzeitig. Es bezieht ausdrücklich die Strukturen und Rahmenbedingungen des Unternehmens und des Marktes mit ein. Beim Sales-Coaching ist der Sales-Coach dem Erfolg verpflichtet. Deshalb wird in einer Unterscheidung zum Classroom-Training und Training on the job die vereinbarte Zielerreichung unmittelbar am Verkaufs- bzw. Beratungserfolg in der Praxis gemessen. Konsequenterweise ist eine häufige Honorarform für diese Dienstleistung erfolgsorientiert (engl. Pay-for-Performance). Die Besonderheit ist, dass beim Sales-Coaching an einem konkreten Projekt - meistens an einer anspruchsvollen (Neu-)Kundenakquise - gearbeitet wird, die gleichzeitig auch Gegenstand der Erfolgsmessung ist.

Verkaufstraining

Trainings unter Laborbedingungen sind i.d.R. grundlegende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, die in Seminarform am Standort des Unternehmens oder extern, auf jeden Fall arbeitsplatzfern durchgeführt werden. Der Zeitumfang reicht hierbei von stundenweisen Einweisungen bis zu wochenweisen Ausbildungsmaßnahmen. Die meisten Trainings haben heute (Stand 2007) eine Dauer zwischen einem und drei Tagen. Inhaltlich werden Theorie und Praxis miteinander verwoben. Gearbeitet und trainiert wird häufig an Fallstudien aus der Praxis der Teilnehmer (engl. case studies). Diese Form des Trainings wird als Classroom-Training bezeichnet, weil es in einem Schulungsraum durchgeführt wird.

In Abgrenzung zum klassischen Sales-Coaching handelt es sich beim Classroom-Training nicht um die Einbeziehung aller am Verkaufsprozess Beteiligten. Vielmehr wird beim Classroom-Training die Resonanz der Teilnehmer gemessen. Hier kommen auch häufiger rezeptiv orientierte Methoden wie Frontalunterricht oder Beratungsgespräche zum Einsatz.

Feldtraining und Training on the job

Hierbei erhalten Verkäufer während ihrer Verkaufsarbeit im Feld, das heißt beim Kunden und davor sowie danach (z.B. im Firmenfahrzeug) durch Begleitbesuche ihrer Führungskraft oder eines Trainers eine konkrete Umsetzungshilfe bei ihrer praktischen Arbeit. Das Feldtraining ist hierbei

  • eine vereinbarte, unmittelbar nach dem beobachteten Kundenkontakt angewandte Methode zum gezielten Einüben bestimmter Fähigkeiten, um die Verkäuferleistung zu verbessern
  • ein Führungsmittel zur gezielten Anleitung eines Mitarbeiters durch seine Führungskraft im Anschluss an Begleitbesuche;
  • für den Mitarbeiter die Basis, um anhand konkreter Empfehlungen richtiges Verkäuferverhalten sofort in die Praxis umzusetzen;
  • eine weniger reflektierte Form des Coachings, die für alle Vertriebsmitarbeiter mit direktem Kundenkontakt denkbar ist, also für den Außen-, den Innen- und den Kundendienst.

Beim Feldtraining werden die veränderten/verbesserten Verhaltensweisen des Beraters/Verkäufers im Umgang mit Kunden gemessen. Anweisungen und Kritikgespräche sind weitaus stärker ausgeprägt, als im Sales Coaching.

Methodik

Im Sales-Coaching wird der Mitarbeiter in einem konkreten Projekt schrittweise begleitet, also STEP by STEP reflektiert. Das gilt für den Prozess von der Identifizierung eines potenziellen Kunden bis zur erfolgreichen Preisverhandlung und dem sich daran anschließenden Referenzmanagement.

Das Know-how in Form von Bausteinen und Checklisten wird dem teilnehmenden Sales-Team zugesandt, welches es anwendet und dabei durch den Trainer/Berater gecoacht wird. Grundlage ist ein integriertes Sales-Review-System, mit dem auch das Management die einzelnen Schritte begleitet und kontrolliert.

Sales-Coaching gibt

  1. den beteiligten Mitarbeitern spezifische Anleitungen, die sowohl die Vorgehensweise und die Handlungskompetenzen der Beteiligten reflektiert und trainiert.
  2. dem beauftragenden Unternehmen eine Überprüfung der Strategie bis hin zur Gestaltung des Außenauftritts (z. B. die verkaufsfördernde Textgestaltung).
  3. der Führungskraft eine Art Supervision der Führungsarbeit als Vermittler zwischen Strategie und Umsetzung: Was ist zu beachten, damit wir erfolgreich beim Kunden sind?

Die Besonderheit ist, dass alle Beteiligten mit einer ‘Inventur’ beginnen. Die häufigsten Fragen, die hier beantwortet werden: Was sind unsere Stärken? Was sind unsere Schwächen? Wo haben wir Chancen? Wo gibt es Risiken? (siehe auch: SWOT-Analyse). Hier reflektiert und berät der Sales-Coach bereits im Vorfeld der Verkaufsaktivitäten, wie Stärken genutzt und Engpässe in Bypass’(???) umgewandelt werden.

Zielgruppen des Sales-Coaching

Als Coachee wird der Nutznießer, der ‘Empfänger’ eines Coachings genannt - in Anlehnung an Beratungsunternehmen auch Klient, Mandant. Beim Sales-Coaching ist auf Grund des ganzheitlichen Ansatzes meistens ein komplettes Sales-Team die Zielgruppe; zusammengesetzt ist es aus mindestens

  • der verantwortlichen Führungskraft (Teamleader)
  • einem Key-Account-Manager
  • einem/einer Vertriebsassistent/in.

Situativ wird der Coach zu dieser Zielgruppe weitere interne Berater hinzuziehen, beispielsweise aus dem Beschaffungswesen (Vertrags-Gestaltung, Besonderheiten des E-Procurement), der Forschung/Entwicklung (Produktspezifikationen), der Produktion (Produktions-und Liefermöglichkeiten), dem Rechnungswesen (Preisfixing).

Sales Coach-Profil

Das Idealprofil eines Sales-Coachs sieht so aus:

  • Externer Fachmann
  • akademische Ausbildung oder vertiefte Fortbildung
  • eigene Verkaufserfahrungen im Key-Account-Bereich
  • möglichst mit Beratererfahrung aus einer Unternehmensberatung
  • nachgewiesene Trainings- und Umsetzungserfahrung
  • methodische, didaktische und pädagogische Kompetenzen zur Beratung und zum Training.

Externe Berater sind vor allem zu bevorzugen, weil sie hierarchiefrei arbeiten, das heißt politisches Taktieren und karrierekonformer Opportunismus entfallen. Der erfolgreiche Coach ist best-practice-Vermittler und damit dem Erfolg verpflichtet - und oft auch erfolgsorientiert vergütet. Auftraggeber werden sich die Erfolgs-Angaben des Sales-Coachs durch Referenzen belegen lassen.

Anwendungsbeispiel B to B

Es handelt sich um ein Chemieunternehmen, das bisherige interne Dienstleistungen in eine selbstständige Betreibergesellschaft ausgelagert hat. Die Herausforderung: Neugeschäfte außerhalb der bisherigen Auftraggeber zu generieren. Mitarbeiter und Management sind ungeübt im professionellen Verkaufen. Das Sales Coaching sieht eine 3-tägige grundlegende Einführung für alle Beteiligten und deren Führungskräfte vor. Daran schließt sich das Praxisprojekt Sales-Coaching an. Synchron zum Vertriebsprozess wird das Sales-Coaching in STEPs aufgeteilt.

Exemplarischer Verlauf eines sechs Monate dauernden Projekts:

Schritt 1

  • Die Teambildung
  • Die Strategische ‘Inventur’
  • Den ‘passenden’ Kunden identifizieren
  • Das ‘passende’ Angebot identifizieren

Schritt 2

  • Die ‘Sammelstelle’ für Informationen
  • Die Suche nach den Ansprechpartnern
  • Der erste (mögliche) Kundenkontakt

Schritt 3

  • Formulieren Sie Nutzen
  • Argumentieren im Dreiertakt
  • Die Bedarfsermittlung vorbereiten
  • Die Kontaktaufnahme/Terminvereinbarung
  • Das Preisfixing
  • Das interne Management-Hearing

Schritt 4

  • Den Leistungsumfang festlegen
  • Die Vorbereitung des Kundenkontakts
  • Die professionelle Präsentation
  • Die Generalprobe

Schritt 5

  • Die erfolgreiche Verhandlung trainieren
  • Das ‘finale’ Preisgespräch vertiefen
  • Den entscheidenden Kundenkontakt identifizieren

Schritt 6

  • After-Sales-Management
  • Kundenbeziehungen pflegen
  • Anfragen-Screening zur eigenständigen Arbeit 

    www.ademy.li

    Ganzer Text finden Sie unter wikipedia oder für Ausbildungen in Marketing, Human Resource, Psychologie, Coaching, Management, Training, Motivation, Verkauf, Erwachsenenbildung, Leadership, Teamfähigkeit, Führung, Coaching, Sozialkompetenz

Personalentwicklung - der Motor jeder Firma

Dienstag, 05. August 2008
Personalentwicklung (PE) umfasst alle geplanten Maßnahmen der Bildung, der Förderung und der Organisationsentwicklung, die von einer Organisation oder Person zielorientiert geplant, realisiert und evaluiert werden.

PE ist ein Teilgebiet der Personalwirtschaft innerhalb der Betriebswirtschaft, der Organisationssoziologie, der Erwachsenenbildung (Andragogik) innerhalb der Pädagogik sowie der Personalpsychologie mit dem Ziel, Menschen, Teams und Organisationen dazu zu befähigen, ihre Aufgaben in betrieblichen Arbeitssystemen erfolgreich und effizient zu bewältigen und sich neuen Herausforderungen selbstbewusst und motiviert zu stellen. Sie umfasst die gezielte Förderung von Humankapital, um die Unternehmensziele unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Qualifikation des Mitarbeiters oder einer Gruppe von Mitarbeitern optimal zu erreichen.

Definition

Der Begriff wird in Theorie und Praxis uneinheitlich definiert. Weite und enge Begriffsfassungen stehen nebeneinander. Enge Begriffsfassungen begrenzen Personalentwicklung inhaltlich auf die Aus- und Weiterbildung. Weiter gefasste Definitionen stellen auch die Förderung der Unternehmensentwicklung durch zielgerichtete Gestaltung von Lern-, Entwicklungs- und Veränderungsprozessen in den Bereich betrieblicher Personalentwicklung und überschneiden sich mit einzelnen Elementen der Organisationsentwicklung.

Zusätzlich wird Personalentwicklung entweder auf bestimmte Klientelgruppen bezogen oder die Eingrenzung erfolgt bei den Aktivitäten der Personalentwicklung.

Eine andere Definition liefert Peterke: „Personalentwicklung ist […] die Aufgabe und Disziplin zur Förderung der Unternehmensentwicklung durch zielgerichtete Gestaltung von Lern-, Entwicklungs- und Veränderungsprozessen.“ Er geht davon aus, dass Lernen im Unternehmen immer wichtiger wird. Dennoch schwindet die Bedeutung der breiten Personalentwicklung als Funktion oder Abteilung in Unternehmen, da ein relatives Überangebot von Fachkompetenzen am Arbeitsmarkt in Verbindung mit kurzfristigen Rationalisierungsmöglichkeiten durch Freisetzung oftmals einen wesentlich größeren Beitrag zu betrieblich geplanter Kostenoptimierung erwarten lassen, als der relativ teure und langwierige Aufbau von Fach- und Schlüsselkompetenzen. Dem gegenüber gewinnt die hoch spezialisierte Personalentwicklung von Führungskräften und Mitarbeitern mit Kundenkontakt neben der rein fachlich notwendigen Basisarbeit zur Bedienung von Werkzeug und Software gegenwärtig weiter an Bedeutung.

Ziele der Personalentwicklung

Ziel der strategischen Personalentwicklung ist es, die Kompetenzen der Mitarbeiter auf die aktuellen und künftigen Anforderungen des Unternehmens vorzubereiten. Strategische Personalentwicklung ist Teil der Unternehmensstrategie und leitet sich daher von der Unternehmensvision und den Unternehmenszielen ab. Dies geschieht in der Regel durch eine Bedarfsanalyse. Die geforderten Qualifikationen und Kompetenzen werden mit den aktuellen verglichen und so der Schulungs- und Entwicklungsbedarf ermittelt. Die Bedarfsanalyse berücksichtigt dabei nicht nur die fachliche Qualifikation, sondern auch Führungs- und Sozialkompetenz. Werden Mitarbeiter nach ihren potenziellen Entwicklungschancen beurteilt, nennt man das Potenzialanalyse.

  • Fachliche Fähigkeiten
    • Berufsspezifisches Wissen
    • Arbeitstempo
    • Kostenbewusstsein
    • Unternehmerisches Denken
    • Allgemeine Planungs- und Ordnungskenntnisse
    • Kenntnisse zur Qualitätserreichung
    • Organisation eines Projektmanagements
    • Handhabung von Hilfsmitteln und Werkzeugen
    • Logik, (gemessen anhand des IQ)
    • Analytisches Denken, (gemessen anhand des IQ)
    • Gender Kompetenz (Handeln nach Managing Diversity)
  • Soziale Fähigkeiten
    • Selbstbewusstsein, (Teilbereich des EQ)
    • Selbstmotivation, (Teilbereich des EQ)
    • Selbstmanagement, (Teilbereich des EQ)
    • Engagement in der Gruppe, (Teilbereich des EQ)
    • Empathie, (Teilbereich des EQ)
    • Führungskompetenz
    • Qualitätsbewusstsein
    • Leistungsbereitschaft
    • Ausdrucksfähigkeit
    • Fremdsprachen
    • Innovationsfreude
    • Kooperationsfähigkeit
    • Motivationsfähigkeit (aktiv und passiv)
    • Konflikt- und Kritikfähigkeit (aktiv und passiv)
    • Präsentationsfähigkeit / verkäuferisches Verhalten
    • Fairness

Die Personalentwicklung beinhaltet neben der Förderung beruflich relevanter Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen durch Maßnahmen der Weiterbildung (Seminare und Trainings), auch die Beratung zur Arbeitsgestaltung. Damit sind sämtliche Maßnahmen, die zur systematischen Förderung der beruflichen Handlungskompetenz der in einer und für eine Organisation arbeitstätigen Individuen gemeint. Diese Bereiche sollten gem. Solga, Ryschka & Mattenklott an den strategischen Zielen einer Organisation orientiert sein (Unternehmensstrategie strategische Personalentwicklung).

Ziele www.ademy.li

(Im Bild 3) Insgesamt legt die Zielvereinbarung das Anspruchsniveau der Personalentwicklung fest. Als Ergebnis der Personalentwicklung erwarten die Mitarbeiter die Erhaltung und Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit, die Führungskräfte erwarten leistungsstarke und motivierte Mitarbeiter, die Unternehmensleitung will signifikante Beiträge zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. In dynamischen Unternehmen steht die kompetente Verwertung erworbener Qualifikationen im Arbeitsprozess im Vordergrund. Kompetenz ist dabei zu verstehen als Kombination von Kenntnissen, Fertigkeiten, Erfahrungen und Verhaltensweisen, die in einer konkreten Arbeitssituation von einer Person zur Lösung ganz konkreter Arbeitsprobleme eingesetzt werden. Der Erfolg der Personalentwicklung zeigt sich erst im Arbeitsergebnis, dem gelungenen Werk, nicht schon im Erwerb von Qualifikationen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht wird der Verwendungsaspekt der Personalentwicklung i. S. von Kompetenzverbesserung und Performanz besonders hervorgehoben. Folgt man dieser Sichtweise, dann hat Personalentwicklung die Handlungskompetenz zu fördern. Wesentliche Aspekte der Handlungskompetenz sind die situativ-individuelle Handlungsfähigkeit (Können), die Handlungsbereitschaft (Wollen) und die konkrete Zuständigkeit für eine Aufgabe (Dürfen).

Bildung www.ademy.li  

Sie ist traditioneller Bestandteil der Personalentwicklung. Kernbereiche sind die Berufsausbildung, die fachliche und die allgemeine Weiterbildung, die Führungsbildung, das systematische Anlernen und die Umschulung. Die Inhalte der Aus- und Weiterbildung wechseln mit der Dynamik der Anforderungen. Insbesondere Weiterbildung und Führungsbildung verändern sich mit der Virtualisierung der Unternehmen und der Globalisierung der Wirtschaft. Die Führungsbildung bereitet auf effizientes Führungshandeln multifunktionaler Teams in virtuellen Unternehmen vor. Interkulturelle Kompetenz, Umgang mit Diversity (vor allem mit heterogenen Belegschaften) und der Zuwachs an Autonomie verändern das Führungshandeln und damit die Führungskräfteentwicklung.

Förderung

Hierzu gehören Tätigkeits- und Anforderungsprofile, Auswahl- und Einarbeitungsverfahren, strukturierte Mitarbeitergespräche, Potentialanalysen, Karriere- und Nachfolgeplanung, Coaching, Mentoring und Zielvereinbarungen. Die Förderung folgt den Prinzipien der Individualisierung, Generalisierung und Elementarisierung und zielt auf die anforderungsadäquate Entwicklung von Individuen und Gruppen. Insbesondere die Elementarisierung verlangt die Ablösung von flächendeckenden Stellenbeschreibungen durch die Zusammenfassung der Tätigkeiten und Anforderungen auf Stellenbündelniveau. Die Förderung nimmt im Vergleich zur Bildung deshalb an Bedeutung zu, weil der Erfolg dynamischer Unternehmen in starkem Maße von der Leistung und dem Verhalten der Organisationsmitglieder abhängt.

Organisationsentwicklung

Inhalt sind die integrierte und zielorientierte Gestaltung und Entwicklung von Organisationen. Personale, strukturale und prozessuale Aspekte sollen den jeweiligen Anforderungen der Unternehmenstransformation entsprechen. Teamkonzepte, Projektarbeit und soziale, technische und organisatorische Gestaltung sind prominente Ansatzpunkte der Organisationsentwicklung. Organisationsentwicklung ist stets managementgeleitet und ergebnisorientiert zu gestalten. Ganzer Text finden Sie unter wikipedia oder für Ausbildungen in Marketing, Human Resource, Psychologie, Coaching, Management, Training, Motivation, Verkauf, Erwachsenenbildung, Leadership, Teamfähigkeit, Führung, Coaching, Sozialkompetenz www.ademy.li

Supervision ist reflektiv, Coaching ist lösungsorientiert

Dienstag, 05. August 2008
Coaching Ausbildung unter www.ademy.li . Supervision begleitet Einzelne, Teams, Gruppen und Organisationen bei der Reflexion und Verbesserung ihres beruflichen oder ehrenamtlichen Handelns. Fokus ist je nach Zielvereinbarung die Arbeitspraxis, die Rollen- und Beziehungsdynamik zwischen Supervisand und Klient, die Zusammenarbeit im Team bzw. in der Organisation des Supervisanden usw.

Definitionen

„Supervision ist Interaktion, deren Aktoren die Rollen „Supervisor“, „Supervisand“ und „Auftraggeber“ spielen. Die Aktoren legen in einem Kontrakt die Spielregeln ihrer Zusammenarbeit fest. Aktoren können Einzelpersonen oder soziale Systeme sein. Die Rollen „Auftraggeber“ und „Supervisand“ können in Personalunion gespielt werden. Die zu reflektierende Praxis umfasst problematische Szenen, die der Supervisand im Beruf, in der Freiwilligenarbeit oder in Bildungssituationen erlebt hat oder auf die er sich vorbereiten will. Die Reflexion fokussiert die Szenen auf das Verhalten und Innenleben der Beteiligten und Betroffenen; auf ihr Miteinander; auf ihre Aufgaben und Vorhaben und/oder auf das Verhältnis des supervidierten Systems zu über-, neben- oder untergeordneten Systemen. Auf der Basis der Reflexion kann der Supervisand Lernziele formulieren, die inner- oder außerhalb der Supervision verfolgt werden können. (Quelle: David Keel, Qualität von Supervision. [2003])“

Rollen

Der Supervisor

  • leitet die Kontrakt-, Supervisions- und Auswertungssitzungen mit dem Ziel, das Lernen des Supervisanden zu unterstützen (muss)
  • interagiert selektiv authentisch und empathisch mit dem Supervisanden (muss)
  • agiert nicht stellvertretend für den Supervisanden außerhalb des Supervisionssystems (muss)
  • gewährleistet Datenschutz (muss)
  • stellt Rechnung (soll)

Der Supervisand

  • nimmt an Kontrakt-, Supervisions- und Auswertungssitzungen teil (muss)
  • sucht die Interaktion mit dem Supervisor und gegebenenfalls Mitsupervisanden (muss)
  • reflektiert in der Interaktion seine Praxis (muss)
  • mit der Absicht, sich zu entlasten und/oder zu lernen (kann).

Der Auftraggeber

  • verhandelt oder stellt Bedingungen über Umfang, Frequenz, Preis, Zielsetzungen (kann)
  • nimmt an der Kontraktsitzung oder an Auswertungssitzungen teil (kann) (Quelle: David Keel, Qualität von Supervision, 2003)

Als Lücke der Definition von Keel mag gesehen werden, dass die Klienten und Patienten, mit welchen Supervisanden aus Beziehungsberufen (Therapie, Soziale Arbeit, Seelsorge usw.) arbeiten, nicht abgebildet werden.

Gliedert man Supervision am Kriterium Supervisor, unterscheidet man die Supervision von der Intervision oder Peer-Supervision. Diese stellte eine Art Gruppensupervision ohne Supervisor dar, das heißt, dass die Supervisanden sich gegenseitig supervidieren. Die Teilnahme an Intervisionsgruppen wird von den meisten Supervisions-Berufsverbänden für ihre Mitglieder als Qualitätssicherungs-Maßnahme vorgeschrieben.

Inhalt

Je nach Zielvereinbarung liegt der Fokus auf: Methodenkompetenz, Werte und Normen, Persönlichkeitsmerkmale, Gefühle, Gedanken und Verhalten, persönliche Entwicklung, Spiritualität, Ziele und Strategien, Beziehung zwischen Supervisand und Klient, Zusammenarbeit im Team bzw. in der Organisation, Schnittstellen und Synergien, Rollenerwartungen und Rollenverhalten, Diagnose von Klienten (Fallsupervision), Aufbau- und Ablauforganisation, Macht und Verantwortung, Entscheidungsprozesse, Information und Dokumentation, Qualitätsmanagement, (Sozial-)Politik, Rolle von Berufsanfängern, Einführung und Integration neuer Mitarbeiter, Führung, Nachbarschaftliche Beziehungen, Beziehungen zu Interessengruppen, Zusammenarbeit mit dem Träger. Nicht zuletzt ist die Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand(en) existentiell und auch oft modellhaft Thema.

Fokus und Inhalt sind eng mit dem Setting verknüpft: In der Einzelsupervision und der Gruppensupervision stehen eher persönliches Verhalten und die zugrundeliegenden Werte, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle im Vordergrund. Jeder Teilnehmende erhält abwechselnd Raum, sich einzubringen und für sich zu lernen. Fallsupervision findet ebenfalls oft in der Gruppe statt. Die Gruppe dient jeweils als Spiegel und als Sparringpartner. Die Teamsupervision befasst sich eher mit dem Miteinander, der Zusammenarbeit, gemeinsamen Zielen, Prozessen, Strukturen und Kultur. Ziel ist ein gemeinsames Lernen, Synergie und Lösungen. Persönliche Themen werden nur soweit behandelt, als sie den gemeinsamen Prozess in besonderem Maße hindern oder fördern. Ausbildungssupervision (Lehrsupervision) ist ein Zwitter: In ihr reflektieren Berufsanfänger ihre individuellen Praxissituationen und die Zusammenarbeit in der Ausbildungsgruppe und als solche die Rolle in der Organisation.

Methoden

Je nach historischer Wurzel und „Schule“ wird eher tiefenpsychologisch, social-group-work, klientzentriert oder systemisch gedacht. Je nach Schule werden entsprechend unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt: analytische Reflexion, Hier-und-Jetzt, Lösungsorientierung, etc. Allen gemeinsam ist die Vereinbarung von Zielen für einen bestimmten Zeitraum und die regelmässige Erfolgskontrolle. Es geht also immer um Ziele, eine Bestandsaufnahme, die Reflexion von Erfahrungen - und dann um die Umsetzung von Fähigkeiten in Richtung auf das vereinbarte Ziel.

In der Lehrsupervision für angehende Supervisoren wird die Methode der Supervision gelehrt und geübt.

Zur Geschichte

Supervision als Praxisberatung in der sozialen Arbeit

In der ältesten Tradition - besonders in den USA - war Supervision Aufsicht und Anleitung durch einen Vorgesetzten. Dabei handelte es sich zunächst um freiwillige SozialhelferInnen, die von professionellen SozialarbeiterInnen supervidiert wurden. Supervision diente hier dem Vorgesetzten dazu, professionelles Handeln in seinem Sinne mit dem ausführenden Mitarbeiter durchzusprechen und zu bestimmtem Verhalten anzuleiten. Dieser Supervisor war oft der direkte Vorgesetzte. Das heutige Mentoring hat diesen Ansatz übernommen. Manchmal wird auch Coaching so verstanden und eingesetzt.

Supervision wird heute in der Regel von externen und unabhängigen Supervisoren geleistet und etliche Berufsverbände schließen eine hierarchische Supervision aus.

Balintgruppen und Psychoanalyse

Michael Balint, ein ungarischer Psychoanalytiker, entwickelte in den 50er Jahren eine „Reflexions-Gruppe“ für Ärzte, bei dem der Supervisor in Gruppen die Beziehung der Ärzte zu ihren Patienten thematisierte und Spiegelungsphänomene in der Gruppe ansprach. Balintgruppen werden auch in anderen Berufsgruppen, wie zum Beispiel bei Seelsorgern, Lehrern und Führungskräften genutzt. Die deutsche Balintgesellschaft hat sich auf die Supervision von Ärzten beschränkt.

Organisationssoziologie und Organisationspsychologie

Im letzten Jahrzehnt ist die Supervision um die Tradition der Organisationssoziologie und -psychologie bereichert worden: Arbeit wird nicht von einem „Individuum” im luftleeren Raum vollzogen, sondern geschieht immer in einer Rolle (das Gesamt der Erwartungen an den eingenommenen „Status“), die eingebunden ist in einen organisationalen Kontext. Sowohl strukturelle Hierarchien als auch individuelle Arbeitsvollzüge prägen das Rollenverhalten und damit auch das innere Erleben des Betreffenden. Nur wenn diese Schnittstelle von inneren Bedürfnissen und äußeren Anforderungen von den Menschen bewältigt wird, äußert sich dies z. B. in Form von „Zufriedenheit am Arbeitsplatz“. Konzeptionell müssen dabei die Denkkategorien: Normen, Geschäftsprozesse, Interaktion und Emotion beachtet werden, da Organisation als offenes System zu behandeln sind.

Bezüge und Abgrenzung zu Coaching

In den letzten Jahren wird diskutiert, in welchem Verhältnis Supervision und Coaching zueinander stehen. Dabei gibt es folgende Positionen:

Supervision = Coaching

Supervision und Coaching sind lediglich unterschiedliche Namen für gleichartige Verfahren. Supervision stammt aus dem psychosozialen Bereich („nonprofit“ bzw. „socialprofit“) und wird dort und zunehmend auch in der Wirtschaft („profit“) angewendet, dort aber oft unter der neudeutschen Bezeichnung „Coaching“. Führungskräfte im psychosozialen Bereich nennen die Methode eher „Supervision“ (insbesondere, wenn sie klientennah arbeiten oder eine niedrige Führungsposition ausfüllen). Führungskräfte mit höheren Positionen und solche in der Wirtschaft lassen sich eher „coachen“.

Supervision für Mitarbeiter, Coaching für Führungskräfte

Supervision zielt auf das Verhalten gegenüber Klienten, Kunden, Patienten, und Coaching zielt auf das Verhalten von Führungskräften gegenüber Mitarbeitern. Diese Sichtweise unterscheidet nach der formellen Funktion der Teilnehmer.

Supervision ist reflektiv, Coaching ist lösungsorientiert

Inhalt von Supervision ist arbeitsbezogenen Reflexion des beruflichen Handelns, also innerseelische und zwischenmenschliche Wirkfaktoren und Potenziale. Inhalt von Coaching ist arbeitsbezogenes Finden von konkreten anlassbezogenen (pragmatischen) Lösungen.

Unter letzterem Gesichtspunkt ist allerdings jede Supervision auch Coaching, da es nicht bloß um Selbst- bzw. Beziehungserfahrung geht, sondern immer auch um fallbezogene oder generelle Handlungs- und Entwicklungspotenziale und deren Umsetzung. Supervision enthält mehr an Coachingelementen, als dass Coaching Supervisionselemente enthalten würde.

Forschungsstand

Supervision ist eine junge Disziplin und noch nicht lange an Universitäten und Forschungseinrichtungen verankert (z. B. FU Amsterdam, Kassel, Krems, Salzburg, EAG Hückeswagen, zak Basel), so steht die Forschung, aber auch die Theorieentwicklung noch in den Anfängen. Eine fundierte, eigenständige und allgemein anerkannte Supervisionstheorie liegt nicht vor. Eine übergreifende Praxeologie fehlt. Beides behindert zuverlässige und objektive empirische Forschung. Nach einer Dokumentation der internationalen Forschungslage („Supervision auf dem Prüfstand”) gibt es bislang nur wenige kontrollierte Studien. Von einer generellen Wirksamkeit aller Supervisionsverfahren ist – ähnlich wie in der Psychotherapie – nicht auszugehen, und schulenspezifische Wirksamkeitsstudien gibt es bislang nur vereinzelt. Wirkungen auf der Ebene des Supervisandensystems sind (unspezifisch) nachgewiesen: die Supervidierten geben an, von Supervision zu profitieren, Teamkommunikation verbessert sich, Problembewusstsein wächst. Nachgewiesen wurden positive Veränderungen der Kommunikationsstrukturen in einer Supervisionsgruppe, was eine neue Forschungsperspektive auf Supervisionsprozesse eröffnet (Diskursanalyse) und die Annäherung von Methoden der Wirkungsforschung schulischer und supervisorischer Lernprozesse nahe legt. Burnoutprophylaktische Wirkung und Wirkungen auf der Ebene des Klienten/Patientensystems sind bislang, anders als vielfach angenommen, noch nicht nachgewiesen worden. Zahlreiche Studien zeigen: die Akzeptanz in den verschiedenen Feldern ist sehr unterschiedlich, in sozialpädagischen Bereichen ist sie gut, in klinischen und gerontologischen Bereichen ist sie nicht sehr hoch. So werden in drei Multcenterstudien (AU, D, Ch) von den befragten Schwestern, Pflegern, Altenhelfern bei ihren Supervisoren mangelnde Feldkompetenz (z. B. Institutionswissen) und Fachkompetenz (pflege- und gerontowissenschaftliche Kenntnisse) beklagt (nur knapp 30% der Supervisoren wurden in diesem Bereich als feld/fachkompetent attribuiert!). Es besteht also ein grosser Forschungsbedarf, um Supervision als Instrument der Qualitätssicherung zu bestätigen. Initiativen wurden hierzu in jüngster Zeit unternommen.

Systemisches Coaching - Systemisch-konstruktivistisches Coaching

Dienstag, 05. August 2008
Systemisches Coaching
Systemisches Coaching ist Beratung zu Fragen, die überwiegend im beruflichen Kontext bestehen, mit dem Ziel einer Problem(auf)lösung durch den Klienten.

Coaching wird dabei als ressourcen- und lösungsorientierte Prozessberatung verstanden: Der Klient ist Experte für seine Probleme und Lösungen, der Coach ist Experte für den Weg zum Finden der Lösungen. Der Coach unterstützt den Kunden dabei, individuell passende Lösungen zu (er-)finden und gibt selbst keine Lösungen vor. Dies geschieht durch verschiedene systemische Interventionen (meist Fragetechniken sowie Metaphern, Externalisierungs- und Verflüssigungstechniken, Tetralemma, etc.). Systemisches Coaching ist zielorientiert und anhand konkreter, mit dem Kunden erarbeiteter Zielkriterien evaluierbar.

Systemisches Coaching betrachtet immer die Interaktion (Kommunikation bzw. Verhalten) im System, d.h. von mindestens zwei Personen - nicht einer ist “bad or mad”.

Der Coachee (Klient) analysiert seinen “Beitrag” und seine Möglichkeiten in der Interaktion. Dann entwickelt er Alternativen zum Problemverhalten bzw. zu seinen Sichtweisen (lösungs- und ressourcenorientierter Ansatz). Die Veränderungen auf Seiten des Coachee finden bzgl. seines Verhaltens und / oder seiner Sichtweisen (Konstruktionen) statt. Hierbei helfen unter anderem auch sog. zirkuläre Fragen - der Coachee antwortet und reflektiert dabei die Situation aus einer anderen Perspektive; oder er imaginiert die Lösung durch die sog. Wunderfrage. Der Klient beschreibt die mögliche/gewünschte Lösung und analysiert die Faktoren die zu ihrer Realisierung notwendig sind bzw. die Lösung bedingen. Aus diesen Erkenntnissen heraus plant der Coachee sein (neues) Verhalten und/oder verändert seine Sichtweisen (Konstruktionen) auf das Problem.

Die Grundlagen des Systemischen Coachings bilden die Erkenntnisse der Systemtheorie (vor allem Nikla Luhmanns), die Philosophie des radikalen Konstruktivismus (Heinz von Foerster, Humberto Maturana und Ernst von Glasersfeld) und die Ansätze der Systemischen Therapie (Steve de Shazer, Insoo Kim Berg, Kurt Ludewig). Ein Modell des Systemischen Coachings ist das Kieler Beratungsmodell, das in den 80er Jahren von Uwe Grau

begründet wurde. Ein weiteres Konzept des Systemischen Coachings wurden von König/Volmer aus der Systemischen Organisationsberatung, die auf der Personalen Systemtheorie (Bateson/Watzlawick) basiert, weiterentwickelt.

 

Ermöglichungscoaching

Das zentrale Anliegen der Ermöglichungsdidaktik ist es, Gelegenheiten für Lernprozesse in Selbstorganisation zu schaffen — der Coach ermöglicht und gestaltet hierbei – in voller Prozessverantwortung – die Rahmenbedingungen. Er ist nicht Wissensvermittler und Trainer, sondern Unterstützer und Quelle von Anregungen. Ermöglichungscoaching strebt nach einem höchstmöglichen Grad an Eigenwillen, Eigenständigkeit und Eigentum der erarbeiteten Inhalte und Ergebnisse von Seiten des Klienten. Ein größtmögliches Maß an Nachhaltigkeit der Coachingergebnisse sowie gleichzeitig ein ökonomisches Verhältnis zwischen Aufwand und Ergebnis werden hierdurch gesichert.

Lernen ist in diesem Kontext nicht als einfache Aufnahme belehrender Wissensvermittlung, sondern vielmehr als aktiver Aneignungsprozess zu verstehen. Der Lernprozess vollzieht sich selbst gesteuert und nicht fremdbestimmt.

Ermöglichungsdidaktik gilt als ein Aspekt fortschrittlicher Erwachsenenpädagogik und basiert auf den Ideen des Konstruktivismus. Sie setzt ein natürliches Lernpotential als gegeben voraus. Durch sie entdeckt der Lernende, wie er lernt und was er braucht, um noch besser zu lernen. Der Lehrende motiviert und befähigt den Lernenden, das Lernen zu einer „Ressource an sich“ auszubauen. Werden die Ideen dieses Theorierahmens auf die Beratungssituation des Coachings übertragen, so gehen sie weit über das meist eher eklektische Vorgehen heute arbeitender Coachs hinaus. Und anders als in der belehrenden Form eines beratenden Coachingangebots stehen beim Ermöglichungscoaching die Selbststeuerungskräfte des Klienten im Vordergrund.

Ermöglichungscoaching verfolgt das Streben nach einer beratungs- und somit machtfreien Förderung der Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung sowie der selbstgesteuerten Verbesserung und Erweiterung des Verhaltens - und Handlungsrepertoires des Klienten. Anstelle eines Beratungs- und Vermittlungsauftrages findet ein interaktiver Begleitprozess mit dem Klienten statt. Im Mittelpunkt dieses Prozesses steht der Zuwachs an Kompetenz hinsichtlich zukünftiger Schlüsselqualifikationen, also eine fachübergreifende Weiterentwicklung. Der Klient lernt, in Alternativen zu denken und zu handeln, ein wertebezogenes Verhalten auszuformen als auch Problemlösestrategien zu entwickeln.

Der Coach lernt seinerseits, sein ermöglichungsorientiertes Klientenbild durch immer bewusstere Zurücknahme und ressourcenförderndes und – forderndes Intervenieren weiter zu konturieren. Eine solche Haltung beidseitigen Lernens fördert das Gelingen des Coachingprozesses. Die durch das ermöglichungsdidaktisch geprägte Coaching gestärkte Methodenkompetenz bezüglich zukünftiger Problemstellungen geht beim Klienten mit einer gesteigerten Eigenmotivation zur Situationsbewältigung einher. Ganzer Text finden Sie unter wikipedia oder für Ausbildungen in Marketing, Human Resource, Psychologie, Coaching, Management, Training, Motivation, Verkauf, Erwachsenenbildung, Leadership, Teamfähigkeit, Führung, Coaching, Sozialkompetenz www.ademy.li

Marketing - neue Wissenschaft oder einfach nur wichtig?

Dienstag, 05. August 2008
Marketing Ausbildung bis zum Marketingleiter an der Ademy Elearning Buisiness School www.ademy.li

Auch außerhalb der Unternehmenswelt nutzen mittlerweile Non-Profit-Organisationen („Non-Profit-Marketing”) Marketingtechniken. Auch Einzelpersonen nutzen Marketingtechniken, um sich “möglichst gut zu vermarkten” bei der Job- und Partnersuche oder als Kandidat in einer Wahl.

Daneben werden unter Marketing auch alle Tätigkeiten wie Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle auf gegenwärtige und zukünftige Absatzmärkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten verstanden. Marketing wird so zur zentralen betriebswirtschaftlichen Funktion in einem marketing-orientierten Unternehmen. Im Marketing-Mix werden die langfristig geplanten Vorgaben in konkrete Aktionen umgesetzt, betreffend Produkt, Preis, Kommunikation und Distribution.

In der Praxis wird Werbung und Public Relations (PR, Öffentlichkeitsarbeit) oft mit „Marketing” gleichgesetzt. Auch vertriebliche Aktivitäten werden eleganter mit „Marketing” bezeichnet. Aus marketing-theoretischer Sicht werden diese allerdings im Kommunikations- bzw. Distributionsteil des Marketing-Mix eingeordnet.

Vielfalt der Marketing-Definitionen

Während in der Praxis das operative Verkaufen, bei dem es um Tagesumsätze, neue Abschlüsse und Provisionen geht, losgelöst von strategischen Überlegungen stattfindet, versteht man unter Marketing nicht nur die klassische betriebswirtschaftliche Funktion des „Absatzes”, sondern auch die übergreifende marktorientierte Unternehmensführung.

Das bedeutet in erster Linie, dass ein Anbieter strategisch plant, seine Leistungen am Markt zu verkaufen. Die Funktion der Vermarktung lässt sich insofern vom Prozess des Marketings abgrenzen, das eine Zielfunktion des Marketings im Groß- und Einzelhandel meint.

In neueren Publikationen wird Marketing beispielsweise als Management komparativer Konkurrenzvorteile unter Nutzung der Marketinginstrumente verstanden. Unter komparativen Konkurrenzvorteilen (KKVs) versteht man Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz, welche aus Kundensicht wichtig und wahrnehmbar und aus Unternehmersicht dauerhaft und ökonomisch sinnvoll zu realisieren sind.

Funktionale Betrachtungen

Umgangssprachlich wird Marketing häufig auf die sichtbaren operativen Tätigkeiten eingeschränkt. Das sind in erster Linie Werbung und Vertrieb.

Das Orbis Wirtschaftslexikon definiert Marketing 1989 noch folgendermaßen: „Alle Maßnahmen einer Unternehmung, die darauf ausgerichtet sind, den Umsatz zu fördern.“ Diese ältere Verkürzung ist insofern auch heute noch zutreffend, als die Elemente des Marketing dem Unternehmen dazu dienen, eine erfolgreiche Teilnahme am Marktgeschehen durch die Erreichung der Unternehmensziele zu realisieren.

Auch Philip Kotler, ein bedeutender US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, definiert Marketing ähnlich: „Bedürfnisse profitabel zu befriedigen.“

Auch Peter Winkelmann begreift Marketing als eine im Kern unternehmerische Denkhaltung. Er zitiert eine ältere Auflage von Nieschlag, Dichtl und Hörschgen von 1985, die Marketing beschreiben als Ausdruck eines marktorientierten unternehmerischen Denkstils, der sich durch eine schöpferische, systematische und zuweilen auch aggressive Note auszeichnet…

Heribert Meffert und Klaus Backhaus, zwei Wirtschaftswissenschaftler mit eher ganzheitlichem Ansatz und letzterer mit starkem Bezug zum Investitionsgütermarkt, fassen Marketing ebenfalls weiter. Meffert greift besonders die unternehmensweite Funktion des Marketing auf und definiert: „Die bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens, die sich in Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potenziellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten niederschlägt.“

Hiermit ist insbesondere die Motivation nicht nur der kundennahen Wertschöpfungsbereiche zur überzeugenden Leistung gemeint. In einem Unternehmen sollte sich jeder Mitarbeiter darüber bewusst sein, welchen Anteil er persönlich für die Zufriedenheit oder gar die Begeisterung des Kunden (siehe auch: Empfehlungsmarketing) beitragen kann.

Seit 2004 ist inzwischen auch die AMA dazu übergegangen, ihre 20 Jahre alte Definition zu modernisieren und vom Postulat einer unidirektionalen Promotion zum dialogorientierten Begriff des Kundenbeziehungsmanagement zu wechseln sowie auch im Hinblick auf die neu hervorgehobene Konsumentenzentrierung die Interessen sämtlicher Stakeholder und nicht nur des Unternehmens als Ziel des Marketingprozesses zu fokussieren. Damit zieht auch in die allgemeine Lehrmeinung der von den Investitionsgüteranbietern propagierte übergreifende Ansatz ein.

“Marketing is an organizational function and a set of processes for creating, communicating, and delivering value to customers and for managing customer relationships in ways that benefit the organization and its stakeholders.” (AMA-Definition von 2004)

So formuliert auch Franz-Rudolf Esch in der Vision des Deutschen Marketing-Verbandes aktuell: Marketing im Sinne einer marktorientierten Unternehmensführung kennzeichnet die Ausrichtung aller relevanten Unternehmensaktivitäten auf die Wünsche und Bedürfnisse von Anspruchsgruppen. (Stakeholder-Ansatz). Ganzer Text finden Sie unter wikipedia oder für Ausbildungen in Marketing, Human Resource, Psychologie, Coaching, Management, Training, Motivation, Verkauf, Erwachsenenbildung, Leadership, Teamfähigkeit, Führung, Coaching, Sozialkompetenz www.ademy.li

Marketing (engl. marketing: auf den Markt bringen, Vermarktung, deutsch Absatzwesen (veraltet)), bezeichnet die Ausrichtung der Unternehmensentscheidungen auf den Markt. Also keine Orientierung an unternehmensinternen Gegebenheiten wie Produktionskapazitäten, wie es in der deutschen Nachkriegswirtschaft üblich war.

Marketingziele: Marketingleiter setzen Ziele für das Unternehmen

Dienstag, 05. August 2008
Marketingziele: Marketingleiter setzen ziele für das Unternehmen. Marketingausbildung an der Ademy Elearning Business School www.ademy.li

Die Marketingkonzeption ist ein in sich geschlossener Gesamtplan und stellt einen Kernbereich der Führung eines Unternehmens oder einer Organisation dar. Sie umfasst Marketingziele, Marketingstrategien und die operative Umsetzung in konkrete Marketingmaßnahmen im Marketingmix sowie die Erfolgskontrolle.

Da ein Käufermarkt entweder sehr umfassende oder ausgesprochen spezialisierte Vorgehensweisen (siehe Marktsegmentierung) erfordert, haben sich in der Vergangenheit verschiedene Entwicklungen unabhängig voneinander abgezeichnet. Daran hat sich auch nichts dadurch geändert, dass im Unterschied zu den Zeiten vor dem Internet die heutigen Märkte durch eine scheinbar extreme Markttransparenz gekennzeichnet sind.

Strategische Marketingziele

Entweder erfolgt die horizontale oder vertikale Diversifikation oder eine Spezialisierung.

Beispiele für Marktdurchdringung (Penetration)

  • Erhöhung der Produktverwendung und Markentreue bei bestehenden Kunden durch Cross-Selling
  • Gewinnung bisheriger Nichtverwender
  • Gewinnung neuer Kunden von Mitbewerbern.

Beispiele für Markterschließung (Abschöpfung)

  • Erschließung zusätzlicher, räumlicher Absatzgebiete
  • Eindringen in andere Verwendungsbereiche
  • Orientierung an neuen Zielgruppen.

Daraus ergeben sich Unterziele, beispielsweise in den Bereichen Platzierung, Qualität, Regalfläche, Inhalt der Handelswerbung, der Kundenwerbung etc. Eine Zielformulierung könnte beispielsweise lauten: „Wir wollen unseren Marktanteil im Hochbau der Bundesrepublik im nächsten Jahr von drei auf fünf Prozent steigern“ oder „Wir planen, die Außendienstkosten in Berlin innerhalb der nächsten sechs Monate um 25 Prozent zu senken.“

Neben den reinen Ergebniszielen wie Art und Menge der verkauften Produkte oder die damit verbundenen Kosten sind auch qualitative oder informelle Prozessziele zu beachten. Sinnvoll sind in Zahlen gefasste - d.h. quantifizierbare - Größen. Kaum möglich sind damit unscharfe Prozessziele. Ein Ziel „Wir wollen die Zufriedenheit unserer Kunden im nächsten Jahr steigern.“ bleibt im Ungefähren, der Erfolg ließe sich hierbei nicht nachweisen.

Auch ein Prozessziel kann exakt formuliert werden:

„Wir wollen die Produktqualität im Bereich schnell drehender Konsumgüter im nächsten Geschäftsjahr mit Hilfe einer neu eingerichteten Einzelhändler-Hotline so weit steigern, dass wir einen Kunden-Reklamationsstand von unter fünf Prozent erreichen. Dazu ist ein Budget von 100.000 € p. a. unter der Leitung von Dr. Mayermüller mit Sitz in Hannover vorgesehen. Die Ergebnisse sind der Fachabteilung Marktkommunikation quartalsweise zur Verfügung zu stellen.“

Ziele im Marketing sind so detailliert zu formulieren wie in jedem technischen Führungsbereich wie zum Beispiel Produktion.

Operative Marketingziele

  • Absatz
  • Umsatz (Erlös)
  • Marktanteil
  • Deckungsbeitrag
  • Bekanntheitsgrad
  • Imagepositionierung
  • Corporate Branding (Markenführung).

Auch diese Ziele können operational nach Inhalt, Ausmaß und Zeit formuliert werden.

Duales Führungskonzept

Unterschiedliche Auffassungen gibt es darüber, an welcher Stelle einer betrieblichen Struktur der Unternehmensbereich Marketing zu sehen ist. Das so genannte duale Führungskonzept zeigt, dass Marketing zwei grundlegende Funktionen hat:

  1. neben anderen Funktionen wie zum Beispiel Einkauf und Produktion auf einer hierarchischen Stufe,
  2. in der Unternehmensleitung

Das Marketing ist also nicht nur einer von vielen Unternehmenszweigen. Marketing als marktorientierte Unternehmensführung kommt im Zeitalter der Globalisierung höhere Bedeutung zu.

Es existieren mehrere Interpretationen des Marketing-Begriffs. So kann Marketing als gleichberechtigte Linieninstanz verstanden werden, die die Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die Absatzmärkte gerichteten Unternehmensaktivitäten beinhaltet. Marketing kann auch als Unternehmensphilosophie interpretiert werden. Dabei beinhaltet Marketing die bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens. Diese Interpretation weitet die Marktorientierung auf alle Personen und Funktionen aus, die den Erfolg eines Unternehmens auf dem Absatzmarkt beeinflussen. Die gleichzeitige Betrachtung beider Interpretationen, d.h. Marketing als gleichberechtigte Linieninstanz und als Unternehmensphilosophie, wird auch als „duales Führungskonzept“ bezeichnet.

Corporate Identity

Eine bedeutende Fragestellung im strategischen Marketing ist: Wie präsentiert sich ein Unternehmen als Ganzes gegenüber der Außenwelt und nach innen gegenüber den Mitarbeitern? Dazu wurde in den 80er Jahren das Konzept der Unternehmensidentität entwickelt.

Die Corporate Identity (CI, Unternehmensidentität) mit ihren drei Teilaspekten Corporate Communication (CC), Corporate Design (CD) und Corporate Behaviour (CB) entwickelt systematisch ein einheitliches, prägnantes Erscheinungsbild des Unternehmens mit Außen- und Innenwirkung.

Innenwirkung

Mitarbeiter identifizieren sich mit ihrem Unternehmen. Es entsteht ein Wir-Gefühl: der Mitarbeiter von VW fährt idealerweise selbst zum Beispiel einen Golf und keinen Ford Focus.

Außenwirkung

Das Unternehmen wird nach außen einheitlich präsentiert. Dazu gehören operativ die Geschäftsausstattung mit Logo, Farbgebung, Schrifttypografie und Layoutvorgaben (Corporate Design) sowie eine strategisch als geschlossen wahrnehmbare Kommunikationspolitik, mit der die anderen Elemente des Marketing-Mixes den Marktteilnehmern zugänglich gemacht werden.

Die kommunizierte Zusammengehörigkeit (Corporate Behaviour), die im Zusammenhang mit den anderen Bestandteilen des CI eine schlüssige und widerspruchsfreie Ausrichtung der Verhaltensweisen einer Organisation nach innen und außen darstellt, führt zu einer eindeutigen und unverwechselbaren Marktpräsenz. Wenn die CI stimmig ist, erscheint das Unternehmen glaubwürdiger.

Marketingthemen im Überblick

Klassischer Marketing-Mix der American Marketing Association (4 Ps)

  • Produkt- bzw. Leistungspolitik — product
  • Preispolitik / Kontrahierungspolitik — pricing
  • Kommunikationspolitik — promotion
  • Distributionspolitik (Vertrieb, Logistik) — placement

Geläufige Erweiterung um wichtige benachbarte Funktionen

  • Marktforschung und Meinungsforschung
  • Balanced Scorecard
  • Qualitätsmanagement
  • Controlling in der Spezialisierungsform Marketingcontrolling
  • Brand Management (Markenführung)
  • Mitarbeitermanagement, Ausstattung- und Prozesspolitik im Dienstleistungsbereich

Marketingausrichtungen

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen dem auf den Vertrieb der erstellten Leistungen bezogenen Absatzmarketing und dem Beschaffungsmarketing, das sich gezielt mit den Aktivitäten am Beginn der Wertschöpfungskette, den Zulieferern, befasst.

Zum Bereich des Absatzmarketings zählen u.a.:

  • Channel-Marketing (bezogen auf Vertriebs- und Handelskanäle)
  • Dienstleistungsmarketing
  • Direktmarketing
  • Geomarketing
  • Ethnomarketing
  • Gender Marketing
  • Investitionsgütermarketing (B2B business-to-business)
  • Konsumgütermarketing (B2C business-to-consumer)
  • Technologiemarketing
  • Ganzer Text finden Sie unter wikipedia oder für Ausbildungen in Marketing, Human Resource, Psychologie, Coaching, Management, Training, Motivation, Verkauf, Erwachsenenbildung, Leadership, Teamfähigkeit, Führung, Coaching, Sozialkompetenzwww.ademy.li  

Marketingziele

Masterausbildung an der Ademy Elearning Business School

Dienstag, 05. August 2008
Masterausbildung an der Ademy Elearning Business School www.ademy.li

Die Fachhochschule ist eine Hochschulform, die Lehre und Forschung auf wissenschaftlicher Grundlage mit anwendungsorientiertem Schwerpunkt betreibt. Fachhochschulen führen zunehmend die Bezeichnungen Hochschule oder Hochschule für Angewandte Wissenschaften, kurz HS oder HAW, sowie die englischsprachigen Bezeichnungen University oder University of Applied Sciences.

Das Studienangebot der Fachhochschulen erstreckt sich über natur-, sozial-, wirtschaftswissenschaftliche, technische und künstlerische Studiengänge. Im Zuge des Bologna-Prozesses bieten auch die Fachhochschulen gestufte Bachelor- und Master-Abschlüsse in akkreditierten Studiengängen an.

Bologna

Seit 2000 erfolgt in einer dritten Phase die Veränderung der Fachhochschulen durch die im Rahmen des Bologna-Prozesses neu einzurichtenden Studienabschlüsse Bachelor und Master.

Anfang des Jahres 2000 existierten nach Zahlen des Wissenschaftsrates in Deutschland 151 Fachhochschulen, davon 47 in nichtstaatlicher Trägerschaft. Ende 2002 gab es 523.000 Studierende an Fachhochschulen, was einem Anteil von 26 % an allen Studierenden in Deutschland entspricht. Die Zahl der Studierenden an deutschen Fachhochschulen variiert stark: von einigen hundert bis zu mehr als 16.000 Studenten.

Im Zuge der Förderung des wissenschaftlichen Profils von Fachhochschulen haben beispielsweise die Fachhochschulen in Bayern 2006 den Verein Hochschule Bayern e.V. gegründet. Dieser soll durch Koordinierung der wissenschaftlichen Entwicklung der Mitgliederhochschulen und deren strategische Positionierung die Wissenschaft, Forschung und Kunst in Bayern fördern.

Hochschule – University

Seit einigen Jahren verwenden Fachhochschulen zusätzlich die englische Bezeichnung University of Applied Sciences oder University. Außerdem werden deutschsprachige Bezeichnungen wie Hochschule oder Hochschule für Angewandte Wissenschaften verwendet. Die Namensgebung erfolgt dabei in Zusammenarbeit der Hochschule mit dem Bundesland. Dieses hat die nötige Gesetzgebungskompetenz. Der Begriff Hochschule ist jedoch gleichzeitig der Oberbegriff für Fachhochschulen und Universitäten, also einem Teil der Einrichtungen des tertiären Bildungsbereichs.

Die englischsprachige Bezeichnung University wird der Struktur der angloamerikanisch geprägten Bildungssysteme gerecht. In diesen werden Einrichtungen des tertiären Bildungsbereichs, die postgraduale Abschlüsse verleihen, als Universities bezeichnet, was den Hochschulen in Deutschland entspricht. Die High School als wörtliche Übersetzung des Begriffs Hochschule ist dagegen dem Schulbereich zuzuordnen.

In Deutschland ist die Bezeichnung Universität jedoch nicht mit Hochschule deckungsgleich und bezeichnet immer eine Hochschule mit Promotionsrecht. Es gibt jedoch auch weitere Hochschulen mit Promotionsrecht, die nicht die Bezeichnung Universität tragen bzw. tragen wollen. Der Begriff „wissenschaftliche Hochschule“, mit dem früher die Hochschulen mit Promotionsrecht als formale Abgrenzung zu den Fachhochschulen gemeint waren, wird im hochschulpolitischen Sprachgebrauch überwiegend nicht mehr benutzt, da dies fälschlicherweise implizieren könnte, dass es auch „un-wissenschaftliche“ Hochschulen gäbe.

Anerkennung in Politik, Wirtschaft und Öffentlichem Dienst

Um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben, forderte die deutsche Wirtschaft bereits in den 1960er Jahren nach besser qualifizierten Mitarbeitern, die praktische Aufgaben auf der Basis einer akademischen Ausbildung schnell und erfolgreich lösen können sollten. Auch war die Frage der Anerkennung der Abschlüsse innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vor allem für die damaligen Ingenieurschulabsolventen ungeklärt, da die Ingenieursausbildung in den meisten damaligen EWG-Staaten nur auf Hochschulebene erfolgte.

Doch die durch das Hochschulrahmengesetz von 1976 für die Gleichstellung der Fachhochschulen vorgegebene Frist von zwei Jahren wurde erheblich überschritten, weil Kompetenzen in der Bildungspolitik von den Ländern auf den Bund übertragen werden mussten (u.a. aus Opposition zur damaligen Bundesregierung vor allem in Baden-Württemberg unter Hans Filbinger und in Bayern unter Franz Josef Strauß).

Es dauerte überdies sehr lange, bis das Diplom (FH) allgemein anerkannt war und nicht mehr von Absolventen der Universitäten und Technischen Hochschulen in Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Industrie, der Presse und anderen Medien massiv diskriminiert wurde.

Heute sind Fachhochschulabsolventen aufgrund ihrer anwendungsorientierten wissenschaftlichen Qualifikation für innovative Unternehmen aller Größen interessant. Sie bringen innovatives Potential in die Hochschullandschaft, wie z.B. die Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin, die anwendungsorientierte Studiengänge der Fachhochschule und duale Studiengänge der Berufsakademie gleichermaßen anbietet.

Studiengänge zum Bachelor an Fachhochschulen und Universitäten führen zur Laufbahnbefähigung zum gehobenen Dienst, genauso wie die bisherigen Diplomstudiengänge an Fachhochschulen. Bei erfolgreichem Abschluss eines Master-Studienganges an einer Universität oder Fachhochschule erwerben die Absolventen die Zugangsberechtigung zum höheren Dienst.

Die Zuordnung der Hochschulabschlüsse zu den Laufbahnen des öffentlichen Dienstes erfolgt nach den §§ 13 ff. Beamtenrechtsrahmengesetz (BRRG), allgemein nach der Richtlinie 89/48/EWG vom 21. Dezember 1988 des Rates der Europäischen Gemeinschaften und aufgrund eines erfolgreichen Verfahrens der Akkreditierung eines Studienganges. § 13 Abs. 3 Satz 2 BRRG lautet: „Die Bildungsvoraussetzungen müssen geeignet sein, in Verbindung mit der für die Laufbahn vorgeschriebenen berufspraktischen Ausbildung oder Tätigkeit die Anforderungen der Befähigung für die Laufbahn zu erfüllen.“.

Zu beachten sind die Vereinbarung „Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes durch Masterabschluss an Fachhochschulen“ (Beschlüsse der Innenministerkonferenz und Kultusministerkonferenz von 2007 und deren Vorgänger im Jahr 2002 ) und die „Eckpunkte für die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in Studiengängen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden“.

Fachhochschulen in der Schweiz

Lange waren in der Schweiz die Höhere Wirtschafts- und Verwaltungsschule (HWV) und die Höhere Technische Lehranstalt (HTL, kurz Technikum genannt) die einzige mögliche höhere (”akademische”) Weiterbildung nach einer Berufslehre. Mit dem am 6. Oktober 1995 in Kraft gesetzten Fachhochschulgesetz des Bundes wurden diese rund 70 höheren Fachschulen in 7 (organisatorische) Fachhochschulen zusammengefasst. Heute (2005) wird in verschiedenen Fachhochschulkreisen intensiv darüber diskutiert, die Anzahl der Fachhochschuleinrichtungen auf etwa 30 bis 40 zu senken.

Die Voraussetzung zu einem FH-Studium ist eine abgeschlossene Berufslehre mit Berufsmatura oder eine abgeschlossene Matura mit einem Praxisjahr im entsprechenden Bereich.

Durch die Integration in den Bologna-Prozess starten an den Schweizer Fachhochschulen im Herbst 2005 erstmals Bachelorstudiengänge. Einzelne Masterstudiengänge sind bereits verfügbar, die meisten werden voraussichtlich ab Herbst 2008 zur Verfügung stehen. Bis dahin wird der Titel eines Ingenieurs FH oder der Namen des Studienganges mit hintenangestelltem FH verliehen. Inhaberinnen und Inhaber altrechtlicher Diplome dürfen ab 1. Januar 2009 zusätzlich den entsprechenden Bachelor-Titel tragen.

Fachhochschulen in Liechtenstein

Das Fürstentum Liechtenstein verfügt seit dem Inkraft-Treten des Gesetzes über Fachhochschulen, Hochschul- und Forschungsinstitute vom 25. November 1992 formell über einen tertiären Bildungsbereich. Am 21. Januar 2005 trat das neue Gesetz über das Hochschulwesen (Hochschulgesetz; HSG) in Kraft. Derzeit gibt es in Liechtenstein vier staatlich anerkannte Hochschulen bzw. Hochschuleinrichtungen, darunter die aus der Fachhochschule Liechtenstein hervorgegangene Hochschule Liechtenstein.

Fachhochschulen in Europa

Die deutschen Fachhochschulen unterscheiden sich teilweise erheblich von den anderen europäischen Fachhochschulen. In den Niederlanden z.B. bieten Fachhochschulen (”Hogeschool”) auch Kurse bzw. Abschlüsse (Bachelor) an, die deutschen Ausbildungen im dualen Ausbildungssystem entsprechen.

Der durch die Bologna-Erklärung von 1999 angestoßene Bologna-Prozess hat das Ziel, bis 2010 im europäischen System der Hochschul- und Studiensysteme eine größere Verträglichkeit (Kompatibilität) und bessere Vergleichbarkeit (Komparabilität) mittels des European Credit Transfer System ECTS zu erreichen. Die meisten Fachhochschulen im deutschen Sprachraum haben inzwischen auf das neue System umgestellt und bieten entsprechend akkreditierte Bachelor- und Masterstudiengänge an. wikipedia für mehr Informationen oder unter www.ademy.li