Teamfähigkeit in der Praxis
Elemente der Teamfähigkeit
Persönliche Schlüsselqualifikationen in arbeitsteiligen Organisationseinheiten sind:
- Empathie
- Engagement
- Menschenkenntnis
- Kritikfähigkeit
- Selbstdisziplin
- Toleranz
- Sprachkompetenz
- Kooperation
- Kommunikationsfähigkeit
- Emotionale Intelligenz
Im Bereich der Führungsqualitäten:
- Verantwortung
- Durchsetzungsvermögen
- Flexibilität
- Konsequenz
- Vorbildfunktion
- Selbstbewusstsein
Teamfähigkeit als Teil der Sozialkompetenz
Teamfähigkeit ist eine von vielen Qualifikationen, die als Sozialkompetenz bezeichnet wird. Dazu gehören Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, mitmenschliche Sensibilität, Rücksichtnahme, Konfliktfähigkeit und Empathie. Zur Teamfähigkeit gehört aber auch Reflexionen über Normen, Ideale, Ideen, Gesetze, Regeln, Verbote, Gebote, Prinzipien, Erwartungen, Empfindungen [, d.h.] über psychologische, pädagogische, politische Probleme wird also gesprochen.
Teamfähigkeit in der Ausbildung www.ademy.li
Der Schulalltag ist ebenfalls vom Begriff der Teamfähigkeit geprägt. Damit ist die Ausbildung, die die Kinder erhalten, nicht organischer Teil der Gesellschaft, in der sie leben werden. Es wird daher als wichtiger Teil der Ausbildung betrachtet, Fähigkeiten wie Teamfähigkeit schon in der Schule durch Teamarbeit zu vermitteln, denn erst in der Zusammenarbeit an einer gemeinsamen Sache entwickeln sich soziale Beziehungen. Lernen kann man somit als einen sozialen Prozess verstehen, der durch kollaboratives Lernen zustande kommt. Diese Entwicklung wird zusätzlich durch Teamarbeit gefördert, denn Teamarbeit beinhaltet Werte wie z.B. gut zuzuhören, auf die Gesichtspunkte einzugehen, das Recht zu Kritik einzuräumen, die Interessen und Erfolge anderer anzuerkennen usw. Bereits Maria Montessori, eine bekannte Reformpädagogin, hat in einem Vortrag über Kinder gesagt, dass das soziale Gefühl sowie das gegenseitige Verhältnis zwischen Mensch und Mensch sich durch die Übung entwickelt. Das heißt, personale Tugenden wie Selbstentfaltung, Ich-Kompetenz, Belastbarkeit, Rücksichtnahme, Durchsetzungsvermögen, Friedensbereitschaft und Gerechtigkeit lernt, trainiert und wendet der Schüler in der Arbeit im Team an. In der Schule wird oft in Gruppen gearbeitet, was als soziale Form dazugehört. Vor allem im Schulsport wird das gemeinschaftliche Spielen geübt und gefördert. Beim sog. Gruppen- und Partnerunterricht werden bei den Kleingruppen bzw. Partnern Aufgaben zu selbstständiger Erledigung zugewiesen. In den skandinavischen Ländern besteht ab dem 2. Lebensjahr ein flächendeckendes Bildungssystem, wobei die sozialen Kompetenzen schon früh im Vordergrund stehen. Seit den schlechten Ergebnissen der PISA-Studien steht die frühkindliche Bildung in Deutschland wieder vermehrt im Mittelpunkt. Man möchte weg vom gegenwärtigen Konzept einer Erziehungseinrichtung hin zu einer frühen Bildungsstätte. Die Kleinkinder sollen somit auf die Schule vorbereitet werden und ebenfalls einen erfolgreichen Start für einen lebenslangen Lernprozess erhalten, wozu eben auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit gehören.
Teamdesign / TeambuildingDie Feststellung der Teamfähigkeit im Arbeitskontext ist eine Aufgabe der Eignungsdiagnostik bzw. der Testspiele im Sport. Die nach personalwirtschaftlichen Kriterien oder sportlichen Voraussetzungen getroffenen Entscheidungen können zur Zusammenstellung von Teams verwendet werden. Dieses sog. Teamdesign bzw. Teambuilding stellt also nicht die Anpassungsfähigkeit des Einzelnen in den Mittelpunkt, sondern fügt dominante, initiative, stetige und gewissenhafte Ressourcen zu einer optimal funktionierenden operativen Einheit (Team) zusammen. Ganzer Text finden Sie unter wikipedia oder für Ausbildungen in Marketing, Psychologie, Coaching, Management, Training, Motivation, Verkauf, Erwachsenenbildung, Leadership, Teamfähigkeit, Führung, Coaching, Sozialkompetenz www.ademy.li